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In der Anfangszeit des World Wide Web waren die Möglichkeiten zur Gestaltung von Webseiten noch relativ überschaubar. Die Seiten wurden als statische HTML-Datei erstellt, der Text wurde manuell eingegeben und die Seite wurde dann unveränderlich auf den Server geladen.
Inzwischen ist die Sache etwas komplizierter. Dynamische Webseiten haben sich durchgesetzt. Hierbei sind Inhalt und Layout einer Seite voneinander getrennt. Das funktioniert folgendermaßen: Der Inhalt wird in eine Datenbank eingespeist und abgespeichert, ein Script sorgt dann dafür, dass er mit dem Design zu einer funktionsfähigen Webseite verwertet wird. Der Content kann über einen passwortgesicherten Administrationsbereich verwaltet, geändert und ergänzt werden. Das erfordert heute nicht einmal mehr besondere Fachkenntnisse.
Im Grunde genommen kann heute jeder mithilfe von bestimmten Diensten seine eigene Seite starten. Wenn jedoch professionelles Design oder Besonderheiten eingebaut werden sollen, muss noch der Fachmann ran. Trotzdem muss heute keiner mehr HTML oder PHP beherrschen, um eine Homepage zu betreiben.
Es gibt eine Vielzahl dieser Scripte, mit denen man eine Webseite starten kann. Die Palette reicht von sehr komplexen Ausführungen, bei denen das Erlernen der Funktionen des Admin-Bereichs fast schon wieder so kompliziert ist wie das von HTML, bis hin zu narrensicheren Plattformen wie WordPress. Kostenlos und benutzerfreundlich ist dieser Dienst vor allem für das Betreiben von Blogs. Für gewerbliche Homepages ist Jooma ideal, für Webseiten mit wenig Unterseiten CMSimple.
Trotzdem ist eine Minimalausstattung an Webspace erforderlich. Ein Webhoster muss zumindest PHP und den Datenbankdienst MySQL zur Verfügung stellen. Vorsicht ist bei werbefinanziertem Gratis Webspace geboten.
