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In den vergangenen Jahren haben sich insbesondere zwei Trends hervorgehoben, die für Webdesigner von immer größerer Relevanz sind: Einerseits werden die Auflösungen der Desktop Monitore immer größer, sodass in einigen Fällen bereits mit einer Content-Breite von 1280px gearbeitet wird. Gleichzeitig nimmt auch die Internetnutzung auf mobilen Endgeräten sowie die Vielfalt der Bildschirmauflösungen zu. Alleine bei mobilen Endgeräten gibt es eine sehr große Bandbreite möglicher Bildschirmauflösungen – diese reicht von 240 x 320 Pixel bis 1024 x 600 (oder 768) Pixel. Es ist klar, dass eine Webseite auf einem 1920 x 1080 Pixel Monitor ganz anders aussehen wird als auf einem älteren 240 x 320 Pixel Endgerät oder einem iPad 2, das über eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel verfügt.
Bedeutet diese neue Entwicklung zwingend, dass Webseiten immer auf bestimmte Geräte optimiert werden müssen?
Nein, denn Webseiten können responsive gestaltet werden. Dabei müssen Webdesigner keine Rücksicht auf die vielen Geräte und Bildschirmauflösungen nehmen, denn Webseiten müssen nicht mehr auf bestimmte Geräte optimiert werden. Das responsive Webdesign reagiert nämlich auf die Gegebenheiten der Endgeräte und liefert ein dementsprechend angepasstes Layout aus. Dabei passt sich das Layout an die verfügbare Bildschirmauflösung an, dementsprechend positioniert es den Content und skaliert Texte, Bilder, Slider und Videos mit. Hochauflösende Desktop Monitore können zum Beispiel mit einem 4-spaltigen Content-Layout bedient werden, der Content für mobile Endgeräte wird dagegen in 1- oder 2-spaltige Layouts verpackt. Idealerweise schaffen es Webdesigner dabei, eine Website für möglichst viele Endgeräte zugänglich zu machen und vermitteln dem Nutzer zudem das Gefühl einer nativen Applikation – auch ohne Optimierung auf spezifische Endgeräte.
