Serifenschrift, Foto von keeponrem/flickr.com

Serifenschrift, Foto von keeponrem/flickr.com

Bei einer Typografie im Web liefern Design und Layout des Aufbaus die Rahmenbedingungen für die eigentliche Präsentation der Inhalte einer Seite. Der Contentbereich, der meist an einer fest wieder erkennbaren Stelle zu finden ist, soll dabei überschaubar, leicht zu bedienen und natürlich informativ sein, da sich hier die Hauptinhalte befinden.

Wichtig ist hier auch die Schriftart und die Gestaltung der Inhalte im Kopf sowie in der Navigation. So ist die gewählte Schriftart und Schriftgestaltung maßgebend für das „Corporate Design“ und auch für die Nutzbarkeit einer Seite. Zu kleine Schriftarten beispielsweise sind eindeutig nicht produktiv, sondern bewirken das genaue Gegenteil. Es gibt eine Vielzahl von Serifenschriften für das Web, die nicht nur gute aussehen, sondern auch gut lesbar sind. Wichtig ist es, bei der Angabe der Schriftart auch die generische Schriftfamilie anzugeben.

Anders als auf Papier, sollte hier auch eine größere Zeilenhöhe verwendet werden. Im Verhältnis zur Schriftgröße eingepasst, kann per CSS eine spezielle Klasse der Textausgabe eingestellt werden.

Gut lesbar muss ein Text jedoch auch bei der standardmäßigen Schriftgröße sein. Entsprechend des Layouts und Fonts, hat ein Zeichen dann 14 oder mehr Pixel. Ebenso wird die Lesbarkeit bestimmt von der Zeilenlänge. Diese wird durch ein festgelegtes Layout oder durch die Verwendung von Textcontainern beschränkt. Wichtig ist es, die jeweilige Seite als Gesamtbild zu betrachten, wobei aber ungefähr 60 bis 90 Zeichen pro Zeile ein ungefährer Richtwert sind.

Für die Textausrichtung empfiehlt sich vorwiegend der „Flattersatz“, der ohne optische Trenner arbeitet,. So können Trennlinien besser durch umschließende Kästen geschaffen werden. Eine ordentliche Form im Blocksatz würde sehr viele Voraussetzungen erfordern. Der verfügbare Platz für einen Absatz fällt stets unterschiedlich aus, je nach Browser und Layout. Außerdem sind Schriften in ihrer Darstellung nicht in allen Systemen gleich und eine Ersatzschriftart verändert meist das gesamte Bild. Durch eine manuelle Trennung einzelner Begriffe, können Abschnitte im Blocksatz außerdem schnell unleserlich werden.

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